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Die wirtschaftliche Filmförderung HessenInvestFilm als Förderinstrument für die Film- und Medienwirtschaft in Hessen ist angesiedelt bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank). Über eine Laufzeit von vier Jahren werden 20 Mio. Euro im Auftrag des Landes Hessen zur Stärkung des Filmstandortes Hessen bereitgestellt.
Aktuelles
04.05.2012 - 30 Jahre Pandora Film und kein Ende: das Filmland Hessen gratuliert

Die Hessische Filmförderung und HessenInvestFilm gratulieren
Pandora Film in Frankfurt und Köln zu 30 Jahren phantastischer Arbeit. 1982 gründeten die beiden Frankfurter Kinobetreiber
Karl Baumgartner und
Reinhard Brundig in Frankfurt den
Pandora Film Verleih mit dem Ziel, internationale Filmkunst in deutschen Kinos zu zeigen. Daraus entwickelte sich einer der größten und erfolgreichsten Arthouse-Verleiher Deutschlands, der großartige Filme wie
"Dead Man" von
Jim Jarmusch,
"Nostalghia" von
Andrej Tarkowskij,
"Das Piano" von
Jane Campion und
"Yol" von
Yilmaz Güney in die deutschen Kinos brachte.
1995 stieg Pandora mit
Emir Kusturicas "Underground" auch erfolgreich in die Filmproduktion ein und wurde dafür gleich mit der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet. Ein Jahr später zog die Produktionsfirma nach Köln.
Karl Baumgartner behielt Büro und Lebensmittelpunkt in Frankfurt bei und hat von hier aus zahlreiche deutsche und internationale Produktionen realisiert, mit Unterstützung der Hessischen Filmförderung und von HessenInvestFilm. Zuletzt
"Im Alter von Ellen" von
Pia Marais,
"Babycall" von
Pål Sletaune,
"The Exchange" von
Eran Kolirin,
"Raising Resistance" von
Bettina Borgfeld und aktuell
"In the Dark Room" von
Nadav Shirman.
Um eine Firma so lange und auf so hohem Niveau im Geschäft zu halten, braucht es ein kreatives und doch bodenständiges Team und so überzeugte Mitstreiter wie
Gwendolyn Cornelius,
Christoph Friedel,
Raimond Goebel,
Thomas Matlok,
Claudia Steffen und
Rainer Teusner. Zusammen mit
Karl Baumgartner haben sie
Pandora Film in 30 Jahren zu dem gemacht, was es ist: eine international vernetzte Produktions- und Verleihfirma, die weltweit einzigartig ist und doch regional in Deutschland verwurzelt.
Herzlichen Glückwunsch aus Frankfurt!
04.04.2012 - "Lichter"-Preis für "Babycall"
Beim Lichter Filmfest Frankfurt, das 5-jähriges Jubiläum feierte, wurde der von Karl Baumgartner mit der Frankfurter Pandora Filmproduktion co-produzierte und von HessenInvestFilm geförderte Psychothriller "Babycall" von Regisseur Pål Sletaune als bester Langfilm mit dem MBF-Förderpreis ausgezeichnet. Die Jury bestehend aus Regisseur Peter Dörfler, Schauspielerin Anke Sevenich und Bettina Buchler, Geschäftsführerin der Deutschen Film- und Medienbewertung, würdigten die deutsch-norwegische Co-Produktion mit Noomi Rapace als junger Mutter, die traumatisiert von der Vergangenheit jeden Schritt ihres Sohnes überwachen will, als "großartiges Vexierspiel zwischen verschiedenen Realitäts- und Wahrnehmungsebenen".
"Babycall" startet am 14. Juni 2012 im Verleih der NFP bundesweit in den Kinos.
27.02.2012 - ...and the Oscar goes to...
Das Filmland Hessen gratuliert
Pixomondo sehr herzlich zum Academy Award© für die besten Visual Effects in
Martin Scorseses 3D-Film
"Hugo Cabaret"!
Das Unternehmen
Pixomondo mit Hauptsitz in Frankfurt agiert seit Jahren weltweit und hat sich ein einmaliges Netzwerk von Spezialisten für Visual Effects aufgebaut, das nicht nur für Kinofilme sondern auch im Bereich Werbung und Marketing sein Können unter Beweis stellt. Im Jahr 2001 fing man noch ganz klein vor den Toren Frankfurts an. Es gelang Gründer und Geschäftsführer
Thilo Kuther, dass
Pixomondo sich nach und nach als eine feste Branchengröße etablieren konnte. Nach den Aufsehen erregenden Effekten für das Fliegerdrama
"Der rote Baron" (2008) folgte 2009 ein Anruf aus Los Angeles:
Roland Emmerich wollte die Crew für sein Projekt
"2012" und ebnete damit für die Frankfurter den Weg nach Hollywood. Mittlerweile hat
Pixomondo seinen Sitz in 3 Kontinenten, 5 Ländern und in 11 Städten.
Das Filmland Hessen wünscht
Christian Vogt, Geschäftsführer von Pixomondo Deutschland, und seinem gesamten Team weiterhin viel Erfolg für alle zukünftigen Projekte!
27.02.2012 - DAS FILMLAND HESSEN AUF DER 62. BERLINALE

Berlinale-Empfang des Landes Hessen und Networking Lunch der Film Commission Hessen erfreuen sich Jahr für Jahr immer größerer Beliebtheit.
Auch in diesem Jahr lud die Film Commission Hessen gemeinsam mit der Film Commission Metropolregion Rhein-Neckar zum alljährlichen Networking Lunch. Die Veranstaltung, die seit Jahren als Treffpunkt zum Vernetzen und Pläne schmieden immer beliebter unter den Filmschaffenden wird, bot wieder die Gelegenheit in entspannter Atmosphäre sich untereinander und mit den anwesenden Ansprechpartnern der MFG Filmförderung Baden-Württemberg, der Hessischen Filmförderung und von HessenInvestFilm auszutauschen. Die prominent besetzte Podiumsdiskussion stieß dabei auf besonders großes Interesse.
Mehr als 250 Personen aus der Filmbranche kamen zum Networking Lunch und hörten gespannt zu, als
Matthias Schweighöfer und
Dan Maag von der Frankfurter
Pantaleon Films von ihren positiven Erfahrungen während der Produktion zu
"What a Man" in Hessen berichteten und die Zuhörer an den Plänen für ihr neues Projekt
"Schlussmacher" teilhaben ließen. Die Komödie, bei der
Schweighöfer erneut als Regisseur und Hauptdarsteller fungiert, wird wieder zu einem großen Teil in Hessen gedreht werden.
Als Produzent aus Baden-Württemberg berichtete
Stefan Sporbert von der Ludwigsburger Produktionsfirma
Zum goldenen Lamm, der durch seinen Film
"Parkour" bekannt wurde, über das Produzieren in Hessens Kooperationsland und bekannte sich gemeinsam mit
Philipp Kohl, der vergangenes Jahr durch sein Debüt
"Transnationalmannschaft" für Aufsehen sorgte, zum Filmstandort Mannheim.
Im Rahmen des Networking Lunch wurde auch erstmals der neue gemeinsame Folder von HessenInvestFilm, Hessischer Filmförderung und MFG Filmförderung Baden-Württemberg zur Förderkooperation der Länder Hessen und Baden-Württemberg und der gegenseitigen Effektanerkennung präsentiert.
Der Berlinale-Empfang des Landes Hessen war auch dieses Jahr wieder ein beliebter Treffpunkt für Filmschaffende und Schauspieler, Drehbuchautoren und Produzenten, Festivalbetreiber und andere. Das Rahmenprogramm war dem Schwerpunkt "Kinderfilm in Hessen" gewidmet. Der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst,
Ingmar Jung, unterstrich in seiner Begrüßung die Präsenz des Kinderfilms an den Standorten Frankfurt und Wiesbaden, darunter das von der Hessischen Filmförderung geförderte Internationale Kinderfilmfestival LUCAS, das von Festivalleiterin
Petra Kappler vorgestellt wurde.
Die bisher von HessenInvestFilm geförderten Kinderfilme stellte
Dr. Ursula Vossen vor und präsentierte anschließend erste Ausschnitte der neusten Kinderfilmproduktion
"Das Haus der Krokodile". Der Produzent
Christian Becker von der Münchner
RatPack Filmproduktion war mit seinen Regisseuren
Cyrill Boss und
Philipp Stennert und den Hauptdarstellern
Kristo Ferkic,
Joanna Ferkic,
Gudrun Ritter und
Waldemar Kobus in die Hessische Landesvertretung gekommen, um von den Dreharbeiten in Bad Homburg und Frankfurt zu berichten und sich für die große unbürokratische Unterstützung zu bedanken.
"Das Haus der Krokodile" startet am 22. März bundesweit im Kino im Verleih der Constantin Film.
Klicken Sie
hier um zur Fotogalerie der Berlinale zu kommen.
Bild: Bild: Networking Lunch der Film Commission Hessen und der FilmCommission Metropolregion Rhein-Neckar © Erfan Moniri
24.01.2012 - Oscar-Nominierung für HessenInvestFilm geförderten Spielfilm

Zwei von HessenInvestFilm unterstützte Filme wurden für prestigeträchtige nationale und internationale Auszeichnungen nominiert.
Die polnisch-deutsch-kanadische Koproduktion „In Darkness“ wurde in der Kategorie Bester Fremdsprachiger Film für einen Academy Award© nominiert. Regisseurin Agnieszka Holland erzählt in dem historischen Drama die wahre Geschichte des Polen Leopold Socha, der jüdischen Ghettobewohnern in der von den Nazis besetzten Stadt Lvov das Leben rettet. Um sie vor dem sicheren Tod zu bewahren, riskiert er sein eigenes Leben und versteckt die Flüchtlinge über Monate im Labyrinth der Kanalisation von Lvov.
In den Hauptrollen sind Robert Więckiewicz, Agnieszka Grochowska, Maria Schrader und Benno Fürmann zu sehen. Von deutscher Seite wurde der Film von Schmidtz Katze Filmkollektiv co-produziert. Die 84. Academy Awards© werden am 26. Februar 2012 im Kodak Theatre in Hollywood verliehen.
„In Darkness“ startet am 9. Februar 2012 bundesweit in den Kinos.
Der Dokumentarfilm "Die Wahrheit über Dracula" von Stanislaw Mucha wurde für den diesjährigen Grimme-Preis, einer der renommiertesten Fernsehauszeichnungen in Deutschland, nominiert. Auf den Spuren von Bram Stokers berühmtem Roman "Dracula" unternimmt Regisseur Mucha eine Reise durch das heutige Rumänien, das er als Land voll wilder Schönheit vorführt, das aber auch mit großen Problemen zu kämpfen hat. Der Film wurde von der Frankfurter U5 Filmproduktion gemeinsam mit dem Hessischen Rundfunk produziert. Die Preisverleihung findet am 23. März 2012 im Theater der Stadt Marl statt.
19.01.2012 - Geförderte Filme beim Max Ophüls Preis

Im Wettbewerb der 33. Ausgabe des renommierten Saarbrücker Max Ophüls Preis (16. - 22. Januar) konkurrieren 16 Produktionen in der Kategorie Bester Spielfilm, darunter das von HessenInvestFilm geförderte Regiedebüt "Festung" (Regie: Kirsi Liimatainen).
Für den Wettbewerb im Bereich Dokumentarfilm wurde der von Daniel Zuta Filmproduktion co-produzierte "Bulb Fiction" (Regie: Christoph Mayr) ausgewählt. Der mit Mitteln von HessenInvestFilm unterstützte Dokumentarfilm geht kritisch der Frage nach, warum eigentlich die Glühlampe weichen musste und stattdessen der EU-Bürger quecksilberhaltige Kompaktleuchtstofflampen in Kauf nehmen muss.
In der Kurzfilmreihe "Machtspiele" laufen zwei Filme, die von der Hessischen Filmförderung gefördert wurden. In "Ferngesteuert" von Hendrik Maximilian Schmitt will eine Psychotherapeutin wissen, warum Maik bloß "diesen Ausländer" niedergestochen hat. In Maik jedoch tobt ein innerer Kampf: erleichtert er sein Gewissen, verrät er Thomas, seinen besten Freund. Und der steht unten vor der Tür.
In "Haltlos" findet eine Mutter heraus, dass ihr Sohn mit seiner Jugendgang einen Mann zusammengeschlagen hat und konfrontiert ihn auf ungewöhnliche Weise mit ihrer Erkenntnis. Kammerspielartig wird die Situation zwischen Mutter und Sohn von Autor und Regisseur Tim Dünschede festgehalten.
18.01.2012 - Die erste Etappe zum Deutschen Filmpreis 2012

Die Vorauswahlkommission zum Deutschen Filmpreis hat gleich mehrere Filme, die von HessenInvestFilm und der Hessischen Filmförderung gefördert wurden, ausgewählt.
Die nächste Etappe in das Nominierungsverfahren für die LOLA können in der Kategorie Spielfilm
"Schlafkrankheit" (Regie:
Ulrich Köhler), der bereits den Silbernen Bären für die Beste Regie auf der Berlinale 2011 erhielt, und
"Unter Dir die Stadt" (Regie:
Christoph Hochhäusler) nehmen.
"Yoko" (Regie:
Franziska Buch) ist in diesem Jahr im Rennen um den Preis für den Besten Kinderfilm.
In der Sparte Dokumentarfilm wurden
"Joschka und Herr Fischer" von
Pepe Danquart (Hessischer Filmpreis 2011),
"Versicherungsvertreter - Die erstaunliche Karriere des Mehmet Göker" von
Klaus Stern,
"Raising Resistence" von
Bettina Borgfeld und
David Bernet und
"The Big Eden" von
Peter Dörfler ausgewählt. Für ihre besonders anerkennenswerte Einzelleistung ist auch
Mavie Hörbiger als weibliche Nebenrolle in
"What a Man" vorausgewählt.
Die Mitglieder der einzelnen Sektionen wählen nun aus der Vorauswahl von 43 Filmen und Einzelleistungen die Nominierungen ihrer jeweiligen Bereiche. Am 23. März werden die Nominierungen bekannt gegeben. Die feierliche Preisverleihung der LOLA im Friedrichstadtpalast wird in diesem Jahr am 27. April stattfinden.
In der Reihe
German Cinema - Lola@Berlinale werden im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin (09.-19. Februar) insgesamt 35 der vorausgewählten Filme zum Deutschen Filmpreis präsentiert.
Bild: "Yoko" © blue eyes Fiction GmbH & Co. KG (oben) und "Schlafkrankheit" © Patrick Orth/ Komplizen Film GmbH (unten)
16.12.2011 - Fördertemine HessenInvestFilm für 2012

Für die Einreichung der Anträge bei HessenInvestFilm gelten folgende Einreichfristen:
19. Januar 2012
19. April 2012
19. Juli 2012
11. Oktober 2012
Die Sitzungen der Bewertungskommission finden statt am:
15. März 2012
14. Juni 2012
13. September 2012
6. Dezember 2012
Die Unterlagen müssen fristgerecht in 11facher Ausfertigung bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, HessenInvestFilm, Strahlenberger Str. 11, 63067 Offenbach eingereicht werden.
Bitte kontaktieren Sie für ein Vorgespräch Lena Pezzarossa (069 – 9132 - 4933, lena.pezzarossa@wibank.de) oder Dr. Ursula Vossen (069 - 9132 - 7825, ursula.vossen@wibank.de).
16.12.2011 - Welturaufführung von "Labyrinth" in Frankfurt

Die von HessenInvestFilm geförderte türkisch-deutsche Co-Produktion "Labyrinth" feiert am 19.12.11 ihre Welturaufführung am Main. Der Thriller von Autor und Regisseur Tolga Örnek greift das ebenso aktuelle wie brisante Thema der radikal-islamistischen Terrorgefahr auf.
Die Co-Produktion der Frankfurter Stoked Film (Produzenten Robert Malzahn und Sebastian Popp) mit Ekip Film aus Istanbul verknüpft den Versuch türkischer Geheimdienstler, ein Selbstmord-Attentat zu verhindern, mit den Anschlagsvorbereitungen der Terroristen auf eine Bosporus-Brücke. "Labyrinth" startet am 22.12.11 bundesweit sowie am 23.12.11 europaweit im Verleih von Kinostar Filmverleih.
16.12.2011 - HessenInvestFilm fördert "Pettersson & Findus"-Verfilmung und Familienkomödie "Nein Aus Pfui"

Die Bewertungskommission für HessenInvestFilm beschließt in ihrer Dezember-Sitzung die Förderung zweier Filmprojekte mit starkem Hessen-Bezug in Höhe von insgesamt über 1,1 Mio. Euro.
Mit 750.000 Euro geht die höchste Förderung an das Projekt „Pettersson und Findus: Kleiner Quälgeist, große Freundschaft“. Die Verfilmung nach den erfolgreichen Kinderbüchern des schwedischen Autors Sven Nordqvist wird unter der Regie von Ali Samadi Ahadi als Realfilm mit computeranimierten Charakteren, darunter dem quirligen Kater Findus, gedreht. Der Film erzählt von der unzertrennlichen Freundschaft zwischen dem kauzigen Einsiedler Pettersson und seinem sprechenden Kater Findus. Aber als ein Hahn auf den Hof einzieht, ist es mit der Harmonie schlagartig vorbei, glaubt Findus doch, um die Aufmerksamkeit seines Herrchens kämpfen zu müssen. Für die Hauptrolle Petterssons hat Ulrich Tukur zugesagt. Produzent ist Thomas Springer von der Kölner Tradewind Pictures. In Hessen werden wesentliche Teile der anspruchsvollen VFX–Animation realisiert.
Die turbulente Familien- und Liebeskomödie „Nein Aus Pfui – das Babyprojekt“ erhielt eine Förderung in Höhe von 395.000 Euro. Bei Hanna und Jan, eigentlich ein rundum glückliches Paar, gibt es immer Streit, wenn es um das Thema Nachwuchs geht. Sie will unbedingt und bald, er noch lange nicht. Als Kompromiss beschließen sie, ihre Familientauglichkeit erst einmal an einem Hund zu testen. Doch Lucky erweist sich als Chaoshündin. Für die Regie zeichnet Kai Meyer-Ricks nach einem Drehbuch von Daniel Maximilian und Thomas Pauli verantwortlich. Produzenten sind Karl-Eberhard Schäfer und Norbert Walter von der Frankfurter U5 Filmproduktion. Die gesamten Dreharbeiten des TV-Movies finden in Frankfurt und Umgebung statt.
Die Förderentscheidungen unter Vorsitz von Günter Schmitteckert (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst) wurden getroffen von Sung-Hyung Cho (Regisseurin), Heinrich Finger (Hessisches Ministerium der Finanzen), Benjamin Herrmann (Majestic Filmverleih), Carl Schmitt (StarCrest Media) Niki Stein (Regisseur und Drehbuchautor), Paul Steinschulte (Universal Pictures International Germany) und Maria Wismeth (Hessische Filmförderung). HessenInvestFilm fördert seit 2001 im Auftrag des Landes Hessen dokumentarische und fiktionale Kino- und Fernsehproduktionen.
Zur Halbzeit des auf vier Jahre ausgelegten Programms erhielten 20 Filmprojekte mit einem Fördervolumen von 9 Mio Euro eine Förderzusage, darunter der Kinoerfolg „What a Man“ von und mit Matthias Schweighöfer.
11.01.2011 - HessenInvestFilm fördert zwei Spielfilme und einen Dokumentarfilm

Die höchste Förderung ging mit 350.000 Euro an das Spielfilmprojekt „Der deutsche Freund“, das von bundesrepublikanischer Seite von Malena Filmproduktion und Geißendörfer Filmproduktion verantwortet wird. Vor dem Hintergrund der politischen Umwälzungen in Argentinien und Deutschland erzählt Regisseurin Jeanine Meerapfel die zwischen Buenos Aires, Frankfurt und Patagonien angesiedelte ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Argentiniern, deren deutsche Abstammung nicht unterschiedlicher sein könnte: sie die Tochter jüdischer Emigranten, er der Sohn eines hochrangiger Nazis. Für die Hauptrollen der deutsch-argentinischen Co-Produktion haben Mia Maestro, Max Riemelt und Benjamin Sadler zugesagt. In Hessen finden vier Drehtage statt, u.a. wird die Studentenrevolte 1968 in der Frankfurter Goethe-Universität zum Leben erweckt.
200.000 Euro Förderung erhielt das Dokumentarfilmprojekt „11 Freundinnen“ der Frankfurter Pandora Filmproduktion. Die aus Korea stammende hessische Doku-mentarfilmerin Sung-Hyung Cho begleitet darin während der Fußballweltmeister-schaft der Frauen in Deutschland 2011 deutsche und internationale Fußballerinnen bei der Vorbereitung und den Weltmeisterschaftsspielen und fokussiert die Innenansicht der Spielerinnen und ihre Träume, aber auch ihre Probleme.
Das ebenso aktuelle wie brisante Thema der radikal-islamistischen Terrorgefahr greift die türkisch-deutsche Co-Produktion „Labyrinth“ auf. Der Thriller, den die Frankfurter Stoked Film zusammen mit Ekip Film aus Istanbul produziert, verknüpft den Wettlauf türkischer Geheimdienstler gegen die Zeit, um ein Selbstmord-Attentat zu verhindern, mit den Anschlagsvorbereitungen der Terroristen, deren Ziel eine Bosporus-Brücke ist. HessenInvestFilm fördert das Projekt mit 150.000 Euro. In Hes-sen finden drei Drehtage statt.
Insgesamt hat HessenInvestFilm seit Jahresbeginn 2010 damit zehn Projekte mit einer Fördersumme von insgesamt über 3,4 Mio. Euro gefördert.
26.10.2010 - HessenInvestFilm fördert "Lore" und "7Zwerge - der 7bte Zwerg"
500.000 Euro gingen an das Animationsprojekt „7 Zwerge – der 7bte Zwerg“. Die Geschichte ist frei nach den Brüdern Grimm erzählt. Die Buchvorlage liefert Bernd Eilert, die Regie liegt in den Händen von Boris Aljinovic. Zum Inhalt: Die sieben Zwerge werden zum 18. Geburtstag der Prinzessin Talia eingeladen, die von der bösen Fee Delamorta verflucht wurde und retten mit Hilfe einer Zeitreisen-Uhr die Märchenwelt vor dem schrecklichen Fluch. Der „7bte Zwerg“ wird in 3-D stereoskopisch gedreht. In der deutschen Sprachfassung werden die Stimmen der beliebten Comedy-Akteuren Otto Waalkes, Martin Schneider, Mirco Nontschew, Boris Aljinovic, Gustav Peter Wöhler, Norbert Heisterkamp u.a. zu hören sein.
Der zweite geförderte Film behandelt die Geschichte der 14-jährigen Tietelheldin, die im Mittelpunkt des II.Weltkriegs-Dramas „Lore“ steht. Als im Frühling 1945 ihre Mutter verschwindet, muss sich Lore mit ihren vier jüngeren Geschwistern auf eine gefahrvolle Reise durch das zerstörte und in Sektoren geteilte Deutschland begeben. Das Projekt der Berliner Rohfilm wird in Co-Produktion mit Australien realisiert, die Regie führt Cate Shortland. HessenInvestFilm fördert das Projekt mit 425.000 Euro. In Hessen finden 18 Drehtage statt.
Die Förderentscheidungen wurden getroffen von der Regisseurin Sung-Hyung Cho, Benjamin Herrmann (Majestic Filmverleih), Heinrich Finger (Hessisches Ministerium der Finanzen), Michael Schmid-Ospach, Carl Schmitt (StarCrest Media), Reiner Schöler (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst), dem Regisseur und Drehbuchautor Rolf Silber, Paul Steinschulte (Universal Pictures International Germany), Heike Wiehle-Timm (Relevant Film) und Maria Wismeth (Hessische Filmför
Insgesamt hat HessenInvestFilm seit Jahresbeginn 2010 damit sieben Projekte mit ei-ner Fördesumme von insgesamt über 2,7 Mio Euro gefördert.
Die wirtschaftliche Filmförderung HessenInvestFilm als Förderinstrument für die Film- und Medienwirtschaft in Hessen ist angesiedelt bei der Wirtschafts- und Infrastruk-turbank Hessen (WIBank). Über eine Laufzeit von vier Jahren werden 20 Mio. Euro im Auftrag des Landes Hessen zur Stärkung des Filmstandortes Hessen bereitgestellt.
Die Termine für die Einreichung künstlerisch und kommerziell Erfolg versprechender
Projekte sind zu finden unter www.hessen-invest-film.de.
05.07.2010 - HessenInvestFilm fördert "What a Man" und "Yoko"
Mit 500.000 Euro ging die höchste Förderung an das Projekt „What a Man“. Die ro-mantische Komödie vor dem Hintergrund der Frankfurter Skyline wird von Marco Beckmann und Matthias Schweighöfer von der Frankfurter Pantaleon Films in Co-Produktion mit Fox International Productions - Gabriela Bacher produziert. In seinem Regiedebüt erzählt Matthias Schweighöfer, der auch das Buch zusammen mit Doron Wisotzky verfasst und die Hauptrolle übernimmt, die Geschichte der Mannwerdung des von seiner Freundin verlassenen Alex, der entdeckt, dass die wahre Liebe immer schon direkt vor ihm war. Die Dreharbeiten finden überwiegend in Frankfurt und Um-gebung statt.
Die Freundschaft des kleinen Yeti Yoko zu der 11-jährigen Pia, die unter dem Verlust des Vaters leidet, steht im Mittelpunkt des teilanimierten Realfilms „Yoko“ nach der Jugendbuch-Reihe von Knister. Das Projekt der Münchner blue eyes fiction und Pro-duzentin Corinna Mehner wurde mit 400.000 Euro gefördert. In Hessen werden fünf Drehtage und aufwändige Visual Effects realisiert.
Die Möglichkeit einer Nachförderung wurde im Rahmen von HessenInvestFilm III erstmals von den Produzenten Roland Junker vom Baden-Badener Studio 88 und Dirk Beinhold von Akkord Film, Berlin, für ihr Projekt „Der kleine Rabe Socke - Ge-meinsam bin ich stark“ in Anspruch genommen. Mit Erfolg: Durch die Nachförderung i.H.v. 72.000 Euro steigt die Fördersumme für das erste Kinoabenteuer des ebenso frechen wie liebenswerten Protagonisten, der mit zahlreichen Bilderbüchern die Kin-derherzen erobert hat, auf insgesamt 432.000 Euro. Die Regie des Animationsfilms liegt in den Händen von Ute von Münchow-Pohl.
Insgesamt hat HessenInvestFilm seit Jahresbeginn 2010 damit fünf Projekte mit ei-ner Fördesumme von insgesamt über 1,8 Mio Euro gefördert.
Der nächste Termin für die Einreichung künstlerisch und kommerziell Erfolg verspre-chender Projekte ist der 5. August 2010 für die Sitzung am 23. September 2010.
06.05.2010 - HessenInvestFilm fördert die Filmprojekte "Festung", "Der kleine Rabe Socke" und "Bulb Fiction"
Mit 400.000 Euro ging die höchste Förderung an das Projekt „Festung“, das von der Berliner Kordes & Kordes Film produziert wird. Die Coming-of-Age-Geschichte, für die Autorin Nicole Armbruster den Thomas Strittmatter Drehbuchpreis erhielt, fokussiert das Thema der familiären Gewalt aus der Perspektive dreier Schwestern, die zwischen Angst, Familiensolidarität und den Wünschen für das eigene Leben hin und her gerissen sind. Unter der Regie von Kirsi Liimatainen spielen Ursina Lardi und Karoline Herfurth. Die gesamten Dreharbeiten finden in Heppenheim und an der Hessischen Bergstraße statt.
Das erste Kinoabenteuer des ebenso frechen wie liebenswerten Protagonisten „Der kleine Rabe Socke - Gemeinsam bin ich stark“, der mit zahlreichen Bilderbüchern die Kinderherzen erobert hat, erhält eine Förderung von 360.000 Euro. Verantwortliche Produzenten sind Roland Junker vom Baden-Badener Studio 88 und Dirk Beinhold von Akkord Film, Berlin. Die Regie des Animationsfilms liegt in den Händen von Ute von Münchow-Pohl.
Mit einer Zusage über 100.000 Euro wird der Dokumentarfilm „Bulb Fiction“ gefördert, den die Frankfurter Daniel Zuta Filmproduktion produziert. Autor und Regisseur Christoph Mayr erzählt in seiner Dokumentation von der Schönheit und der Kraft des Lichtes und geht den Fragen nach, wie und warum es zum weltweiten Verbot der herkömmlichen Glühbirne kommen konnte.
Die neu berufene Bewertungskommission hat damit ihre ersten Förderentscheidungen getroffen. Der Kommission gehören an: die Regisseurin Sung-Hyung Cho, Benjamin Herrmann (Majestic Filmverleih), Hubertus Meyer-Burckhardt (Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft), Michael Schmid-Ospach (bisheriger Leiter der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen), Carl Schmitt (StarCrest Media), der Regisseur und Drehbuchautor Rolf Silber, Paul Steinschulte (Universal Pictures International Germany), Maria Wismeth (Geschäftsführerin der Hessischen Filmförderung), Heinrich Finger (Hessisches Ministerium der Finanzen) und Günter Schmitteckert (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst).
22.03.2010 - Fördertermine HessenInvestFilm 2010
Die Sitzungs- und Einreichtermine für das Jahr 2010 sind:
28. April mit Einreichungsfrist 30. März
21. Juni mit Einreichungsfrist 3. Mai
23. September mit Einreichungsfrist 5. August
9. Dezember mit Einreichungsfrist 21. Oktober
Die Unterlagen müssen fristgerecht in 11facher Ausfertigung bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, HessenInvestFilm, Schumannstr. 4-6, 60325 Frankfurt am Main, eingereicht werden.
Bitte kontaktieren Sie für das neue Antragsformular und für ein Vorgespräch Polia Bauer (069 - 133 850 7813, polia.bauer@wibank.de) oder Dr. Ursula Vossen (069 - 133 850 7825, ursula.vossen@wibank.de).
22.03.2010 - Erfolgsprogramm HessenInvestFilm wird fortgesetzt
Die neue Bewertungskommission HessenInvestFilm III nimmt ihre Arbeit auf. „Die Fortsetzung des Erfolgsprogramms der wirtschaftlichen Filmförderung des Landes für die Periode von 2010 bis 2013 mit einem Gesamtvolumen von bis zu 20 Millionen Euro sehe ich als Chance, auf dem bisher Erreichten aufzubauen und an der einen oder anderen Stelle neue Akzente zu setzen“, sagte Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann.
Der von der Ministerin jetzt berufenen Kommission gehören an: die Regisseurin Sung-Hyung Cho (AG Dokumentarfilm, Frankfurt am Main), Heinrich Finger (Hessisches Ministerium der Finanzen), Benjamin Herrmann (Majestic Filmverleih, Berlin), Prof. Hubertus Meyer-Burckhardt (Polyphon Film und Fernsehgesellschaft, Hamburg), Michael Schmid-Ospach (bisheriger Leiter der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf), Carl Schmitt (StarCrest Media, Frankfurt), Günter Schmitteckert (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst), der Regisseur und Drehbuchautor Rolf Silber (Frankfurt am Main), Paul Steinschulte (Universal Pictures International Germany, Frankfurt am Main), Maria Wismeth (Hessische Filmförderung).
Das Gremium trifft sich erstmals am 28. April 2010. Projektanträge für diese Sitzung müssen bis zum 30. März 2010 bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen eingereicht werden. Die weiteren Sitzungstermine in diesem Jahr sind am 21. Juni (Einreichungsfrist: 3. Mai), am 23. September (Einreichungsfrist: 5. August) und am 9. Dezember (Einreichungsfrist: 21. Oktober).
Die Ministerin dankte gleichzeitig den bisherigen Kommissionsmitgliedern für deren großen ehrenamtlichen Einsatz für das Filmland Hessen: Karl Baumgartner (Pandora Film), Mychael Berg (Twentieth Century Fox), Hans-Wolfgang Jurgan (Degeto Film), Kurt Kohlbecker (Bibo TV), Thomas Lang (ABC Taunus Film) Hans Joachim Mendig (vormals Odeon TV), Dr. Verena Metze-Mangold (Hessische Rundfunk Filmförderung) Wolfgang Richter (docfilm), Karl-Eberhard Schäfer (U5 Filmproduktion), Ernst Szebedits (neue pegasos filmproduktion).
Das von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank des Landes Hessen (WIBank) administrierte Programm HessenInvestFilm vergibt als regionale Filmförderung bedingt rückzahlbare Darlehen an Produktionsunternehmen für kommerziell und kulturell Erfolg versprechende Filmprojekte. Unterstützt werden damit die Produktion von deutschen und internationalen Kinospielfilmen, Fernseh-, Dokumentar- und Animationsfilmen sowie serielle TV-Formate.
„Seit 2006 wurden durch das Programm HessenInvestFilm II insgesamt 41 Vorhaben mit mehr als 18 Millionen Euro gefördert und damit eine nachhaltige Entwicklung des Filmstandorts Hessen angestoßen“, hob Ministerin Kühne-Hörmann hervor. Zu den geförderten Projekten gehören beispielsweise der Oscar-prämierte Film „Die Fälscher“ von Stefan Ruzowitzky, Margarethe von Trottas „Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen“, die komplett in Darmstadt gedrehte Studentenkomödie „13 Semester“, die Film-Biographien „Albert Schweitzer“ und „Max Schmeling“ mit Boxlegende Henry Maske in der Titelrolle sowie der Animationsfilm „Der Sandmann und der verlorene Traumsand“.
30.09.2009 - HessenInvestFilm fördert "Playoff" mit einer Million Euro
|Mit 1 Mio. Euro ging die höchste Förderung an das auf der wahren Geschichte des Basketball-Trainers Ralph Klein beruhende Drama „Playoff“ vom Regisseur Eran Riklis. Der israelische Star-Basketballtrainer kehrt Ende der 70er Jahre in seine Heimatstadt Frankfurt zurück, aus der er mit seiner Mutter vor den Nazis geflohen ist, um die deutsche Nationalmannschaft im Basketball auf Weltniveau zu bringen. Eine deutsch-israelisch-französische Co-Produktion, deutscher Produzent ist EgoliTossell Film. Der Film thematisiert die deutsche Nazi-Vergangenheit gespiegelt im Deutschland der 70er Jahre und lässt die Handlung mit 33 Drehtagen bis auf eine Szene komplett in Frankfurt spielen.
Das zweite, mit 400.000 Euro geförderte Projekt „The Exchange“, erzählt die Geschichte des jungen Wissenschaftlers Oded, der mit seiner Frau ein geregeltes Leben zwischen seiner Universität und einem anonymen Vorort Tel Avivs führt. Die Erfahrung, jenseits des alltäglichen Lebens ein heimlicher Beobachter seines Lebens zu sein, ergreift zunehmend von ihm Besitz. Der israelische Autor und Regisseur Eran Kolirin zählt zu den international gefragtesten jungen Regisseuren, Produzent ist Karl Baumgartner von der Frankfurter Pandora Film.
„Nydenion“ ist ein ungewöhnliches rein hessisches SciFi-Weltraum-Abenteuer-Projekt der Frankfurter Magna Mana FX. Die Herstellungsgeschichte ist noch ungewöhnlicher und voller persönlichem Engagement einiger hessischer Filmfans, die vor 20 Jahren die Idee zu diesem Projekt hatten. Es wurden Entwürfe von Raumschiffen, Kulissen, Kostümen und Props angefertigt und in der Freizeit in einer Lagerhalle mit selbstkonstruierten Dollys/Kamerakran auf Digital Video gedreht. Um den Film auf international vermarktbarem Niveau fertig stellen zu können, fördert HessenInvest die Postproduktion und Effektbearbeitung mit 184.000 Euro.
Neben diesen drei Spielfilmprojekten wurden drei Dokumentarfilmprojekte zur Finanzierung empfohlen:
Wegen Tötungsdelikten Verurteilte und die Hinterbliebenen ihrer Opfer suchen in „Beyond Punishment“ eine neue Ebene der Auseinandersetzung zu den Themen Schuld und Sühne über die Grenzen der staatlichen Strafjustiz in den USA, Deutschland und Norwegen hinweg. Das Thema wird für Deutschland anhand einer hessischen JVA und hessischer Protagonisten dargestellt. Hubertus Siegert produziert den mit 150.000 Euro geförderten Film.
„Harmony“ ist ein Dokumentarfilm über den bewussten Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten und deren Aufbewahrung für künftige Generationen. Regie führt der renommierte amerikanische Filmemacher Stuart Sender, der gemeinsam mit der Frankfurter U5 Filmproduktion die Oskar nominierte Dokumentation „Prisoner of Paradise“ produziert haben. In „Harmony“ soll Prince Charles als Protagonist mit sei-nem Bekanntheitsgrad für eine weltweite Aufmerksamkeit beitragen. HessenInvestFilm unterstützt die Dokumentation mit 275.000 Euro. Neben Dreharbeiten in Toronto, Britisch Columbia, New Orleans, Washington DC und Jamaica wird in Nordhessen gedreht.
Eine Förderung von 430.000 Euro erhält „Hopper’s Trip“ von dem in Hessen ansässigen Regisseur und Produzent Hermann Vaske, der zusammen mit Schauspiellegende, Fotograf und Kunstkenner Dennis Hopper eine Reise durch herausragende europäische Museen und Sammlungen, vom Museum Ludwig in Köln über MMK und documenta in Hessen bis zum Stedelijk in Amsterdam, dem Centre Pompidou und dem Guggenheim in Bilbao unternimmt. „Hopper’s Trip“ ist eine ungewöhnliche Kunstdokumentation mit dem berühmten Presenter Dennis Hopper.
Insgesamt lagen der Kommission siebzehn Projektanträge vor. Seit dem Start im Jahr 2006 hat HessenInvestFilm damit insgesamt 41 Vorhaben mit über achtzehn Millionen Euro bewilligt.
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03.07.2009 - Förderung für die 3D-Filme "Cold Storage" und "The Gate 3D"
Die Bewertungskommission für HessenInvestFilm hat in ihrer jüngsten Sitzung fünf Projekte zur Finanzierung mit insgesamt 2,5 Millionen Euro empfohlen.
Mit 850.000 Euro ging die höchste Förderung an „The Gate 3D“, eine Neuverfilmung des Fantasy-Klassikers aus den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts in modernster digitaler 3D-Technik und mit hohem Visual Effects-Aufwand. Deutscher Produzent ist MMC Independent. Das Projekt entsteht im Rahmen der Förderkooperation mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg; die Visual Effects werden länderübergreifend produziert. Dabei entsteht in Hessen die Animation der von H.R. Giger entwickelten Fantasy-Kreaturen, die aus einer anderen Welt durch das titelgebende Tor ins Diesseits gelangen und zwei Teenager und ihre Freunde in Angst und Schrecken versetzen.
Der Musikfilm „HipHop Express” von enigma film wird mit 650.000 Euro gefördert. Der begeisterte HipHop-Fan Marvin, gespielt von Jimi Blue Ochsenknecht, will seinen großen Idolen nacheifern und beweist gegen alle widrigen Umstände, dass er in seinem Herzen ein echter Rapper ist.
Einen ungewöhnlichen Blick auf die Stadt Frankfurt und ihre Bankenwelt wirft der Regisseur Christoph Hochhäusler in dem Liebesdrama „Unter dir die Stadt“. Die Produktion der Kölner Heimatfilm wird mit 500.000 Euro gefördert. Für die Hauptrollen haben Nicolette Krebitz und Robert Hunger-Bühler zugesagt.
„The loneliest planet“ der Berliner Flying Moon entführt auf eine abenteuerliche Bergwanderung durch Georgien, die für ein junges amerikanisches Paar zur Bewährungsprobe ihrer Beziehung wird. Den männlichen Hauptpart übernimmt Weltstar Gael García Bernal. Der Film von Julia Loktev erhielt eine Förderzusage über 250.000 Euro.
Am letzten Tag des geteilten Deutschlands spielt der Mystery-Thriller „Cold Storage“, der in 3D produziert wird. In einem verschlossenen Bunker stößt eine Gruppe auf Beweise von medizinischen Experimenten im Kalten Krieg, die nicht ohne Folgen geblieben sind. Die Frankfurter MagnaManaProduction versammelt bei diesem Projekt erneut ihr Erfolgsteam des Emmy Award prämierten Films „Das Leben geht weiter”, darunter den Briten Mark Cairns als Autor und Regisseur. Die Fördersumme beträgt 250.000 Euro.
Insgesamt lagen der Kommission zwölf Projektanträge vor. Seit dem Start im Jahr 2006 hat HessenInvestFilm damit insgesamt 35 Vorhaben mit mehr als 16 Millionen Euro bewilligt.
28.04.2009 - Hessische Premiere von "Phantomschmerz"
Große Teile des bewegenden Radfahrer-Dramas mit dem gebürtigen Gießener Til Schweiger in der Hauptrolle wurden 2007 in Frankfurt gedreht. Der Film startet am 30. April bundesweit in den deutschen Kinos.
02.04.2009 - Förderung für "Anatolische Liebesbriefe" und "Beate Klarsfeld"
Mit 600.000 Euro ging die höchste Förderung an die mit märchenhaftem Ton erzählte Gastarbeitergeschichte „Anatolische Liebesbriefe“ von Produzent und Regisseur Yilmaz Arslan. Dank des tatkräftigen Beistands eines sprechenden Esels und zweier schlagfertiger Gartenzwerge gelingt es dem armen Tagelöhner Hasan gegen alle Widerstände die angebetete Tochter eines reichen Grundbesitzers für sich zu gewinnen. Für den Film wird in Hessen mittels modernster Animationssoftware die realitätsgetreue Gesichtsanimation von Hasans ungewöhnlichen Mitstreitern auf höchstem Niveau produziert. Das Projekt entsteht im Rahmen der Förderkooperation mit der MFG Baden-Württemberg.
Mit ihrer Ohrfeige für den damaligen Bundeskanzler Kiesinger wurde die mit dem Holocaust-Überlebenden Serge Klarsfeld verheiratete Deutsche Beate Klarsfeld 1968 schlagartig weltweit bekannt. Der Kinodokumentarfilm „Der Liebe wegen – Beate Klarsfeld“ beleuchtet die Bedeutung dieser Tat und deren Hintergründe und thematisiert die Jagd von Beate und Serge Klarsfeld nach Naziverbrechern wie Klaus Barbie. Das Projekt der Frankfurter Filmemacherin und Produzentin Hanna Laura Klar wird mit 100.500 Euro gefördert.
Insgesamt lagen der Kommission elf Projektanträge vor. Seit dem Start im Jahr 2006 hat HessenInvestFilm damit insgesamt 29 Vorhaben mit über 13 Millionen Euro bewilligt.
02.12.2008 - Fördertermine 2009
Die Kommission tagt am 26.3., 25.6., 24.9. und 10.12.2009.
Die Einreichtermine sind: 12.2., 15.5., 14.8. und 5.11.2009.
Wenn Sie an einer Antragstellung interessiert sind, vereinbaren Sie bitte ein Gespräch mit Polia Bauer (069 – 133 850 7813) oder Dr. Ursula Vossen (069 – 133 850 7825).
02.12.2008 - HessenInvestFilm fördert "Max Schmeling" mit Henry Maske
Mit 650.000 Euro ging die höchste Förderung an die Filmbiographie „Max Schmeling“. In seiner ersten Kino-Hauptrolle stellt Henry Maske unter der Regie von Uwe Boll die deutsche Boxlegende dar. Im Mittelpunkt stehen Schmelings große sportlichen Erfolge, aber auch seine Niederlage im zweiten Kampf gegen Joe Louis sowie seine Kontakte zu hochrangigen Nazis, aber auch sein Einsatz für verfolgte Juden. Den Film, der u.a. in Hessen gedreht wird, co-produziert Wolfgang Herold mit Herold Productions.
Das zweite, mit 450.000 Euro geförderte Biopic „Sushi in Suhl“ fokussiert die 60er Jahre im real existierenden Sozialismus und widmet sich dem legendären Thüringer Gastwirt Rolf Anschütz und seinem weltbekannten einzigen Japan-Restaurant der DDR. Regie bei der Tragikomödie mit Uwe Steimle in der Hauptrolle führt Nachwuchsregisseur Matthias Kiefersauer, Produzent ist Carl Schmitt von der Frankfurter StarCrest Media. Gedreht wird in Thüringen, Hessen und Japan.
Einen realitätsnahen Ausblick auf die Welt von Morgen zwischen Globalisierung, Klimawandel und neuen Formen des Terrorismus entwirft Autor und Regisseur Lars Kraume in „Die kommenden Tage“. In den Hauptrollen spielen Bernadette Heerwagen, Daniel Brühl und August Diehl. Die Berliner Badlands Film produziert den mit 450.000 Euro geförderten Film, der u.a. in Frankfurt und im Hochtaunus gedreht wird.
Mit aktuellen gesellschaftlichen Themen wie Migration, Islam und dem Miteinander unterschiedlicher Kulturen und Religionen beschäftigt sich ebenfalls der Multipersonenfilm „Die Himmelsleiter“ des deutsch-afghanischen Regisseurs Burhan Qurbani. Das Kinodebüt des Absolventen der Filmakademie Baden-Württemberg wird mit 70.000 Euro gefördert.
Neben diesen vier Spielfilmprojekten wurden zwei Dokumentarfilmprojekte zur Finanzierung empfohlen: In „Die Wahrheit über Dracula“ folgt Regisseur Stanislaw Mucha im heutigen Rumänien den Spuren des berühmtesten Blutsaugers der Welt. HessenInvestFilm unterstützt die von der Frankfurter U5 produzierte Dokumentation mit 100.000 Euro.
Eine Förderung in Höhe von 70.000 Euro erhält „La Bohème – ein böhmisches Dorf?“ von Maria Böhm und Pavel Schnabel. Ausgehend von Puccinis berühmter gleichnamiger Oper, spürt die Dokumentation dem Zusammenhang zwischen den unkonventionellen Lebenskünstler und Böhmen nach und lässt Protagonisten einstiger und neuer Bohème zu Wort kommen.
Insgesamt lagen der Kommission elf Projektanträge vor. Seit dem Start im Jahr 2006 hat HessenInvestFilm damit insgesamt 27 Vorhaben mit über zwölf Millionen Euro bewilligt.
02.09.2008 - HessenInvestFilm fördert Hildegard von Bingen
Bei dem bewilligten Filmvorhaben handelt es sich um die historische Filmbiographie „Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen“, deren Herstellung mit max. 200.000 Euro gefördert wird. Der Film, zu dem Regisseurin Margarethe von Trotta auch das Drehbuch geschrieben hat, erzählt die Lebensgeschichte der Visionärin, Komponistin und heilkundigen Benediktinerin Hildegard von Bingen, ihren Aufstieg zu einer der bedeutendsten Frauen des Mittelalters und ihren Kampf um eine eigenständige Position innerhalb ihres Ordens. Mit Barbara Sukowa, Joachim Król, Alexander Held und Shooting-Star Hannah Herzsprung steht eine prominente Besetzung vor der Kamera von Axel Block. Produzent ist Markus Zimmer von der Münchner Clasart Film- und Fernsehproduktionsgesellschaft. Die Drehtage in Hessen finden in und um das Kloster Lorsch statt.
Insgesamt lagen der Kommission drei Projektanträge vor. Seit dem Start im Jahr 2006 hat HessenInvestFilm damit insgesamt 21 Vorhaben mit über 10 Millionen Euro bewilligt.
29.05.2008 - HessenInvestFilm finanziert den "Sandmann"
Die Bewertungskommission für HessenInvestFilm hat in ihrer jüngsten Sitzung ein Projekt zur Finanzierung empfohlen. Bei dem bewilligten Filmvorhaben handelt es sich um den Kino-Animationsfilm „Der Sandmann und der verlorene Traumsand“, dessen Herstellung mit max. 700.000 Euro gefördert wird. Federführender Produzent ist die Frankfurter Firma scopas medien AG. Der in Stop-Motion-Technik animierte Film erzählt die Geschichte eines kleinen Jungen, der an der Seite des aus dem Fernsehen bekannten Sandmanns die Träume der Menschen rettet.
Insgesamt lagen der Kommission sieben Projektanträge vor. Seit dem Start im Jahr 2006 hat HessenInvestFilm damit 20 Vorhaben mit über 10 Millionen Euro bewilligt.
04.03.2008 - HessenInvestFilm finanziert zwei Projekte mit 1.450.000 Euro.
Die Bewertungskommission für HessenInvestFilm, den FilmFinanzierungsFonds Hessen, hat in ihrer jüngsten Sitzung zwei weitere Projekte zur Finanzierung empfohlen, für die 1,45 Millionen Euro des Fonds reserviert werden. Insgesamt waren sechs Vorhaben eingereicht worden. Bei den zwei bewilligten Projekten handelt es sich um den TV-Serienformat „Geld macht Liebe“ von Tivoli Film (650.000 Euro) und den Spielfilm „Die 5 glorreichen Sieben“ von Falcom Media (800.000).
HessenInvestFilm, der FilmFinanzierungsFonds Hessen, hat seit dem Start im Jahr 2006 damit 19 Vorhaben mit mehr als 9,4 Millionen Euro bewilligt.
25.02.2008 - Oscar für "Die Fälscher"
Auslands-Oscar für "Die Fälscher"
Die österreich-deutsche Koproduktion "Die Fälscher" mit HessenInvestFilm-Beteiligung hat den Oscar als bester fremdsprachiger Film gewonnen.
HessenInvestFilm beglückwünscht den österreichischen Regisseur Stefan Ruzowitzky und sein Team zum Gewinn des international begehrtesten Filmpreises.
Zur 80. Oscar-Verleihung hatten 63 Länder einen Film eingereicht. HessenInvestFilm hat den Film gefördert und die Fördersumme wurde für die Postproduktion bei tvt in Frankfurt ausgegeben.
Für das Land Hessen und die wirtschaftliche Filmförderung HessenInvestFilm ist diese großartige Ehrung ein Grund mehr, auch weiterhin qualitativ gute Kinofilme zu fördern.
In dem Film geht es um eine Gruppe von KZ-Häftlingen, die während der nationalsozialistischen Diktatur im Gefangenenlager Sachsenhausen für die Nazis ausländische Währungen fälschen sollen. Zu den Darstellern des Films zählen Karl Markovics, August Diehl, Devid Striesow und Marie Bäumer.
"Die Fälscher" ist eine Koproduktion von Aichholzer Film mit Magnolia Filmproduktion, Studio Babelsberg Motion Pictures und ZDF. Gefördert wurde der Film durch HessenInvestFilm, Medienboard Berlin-Brandenburg, FFA und Filmförderung Hamburg.
Die Fälscher" war bereits offizieller Wettbewerbsbeitrag der 57. Internationalen Filmfestspiele Berlin 2007 und war in 7 Kategorien für den Deutschen Filmpreis 2007 nominiert.
Devid Striesow erhielt den Deutschen Filmpreis als „Bester Nebendarsteller“. Der Film wurde anschließend in mehr als 60 Länder verkauft.
25.01.2008 - Oscar-Nominierung des Films "Die Faelscher". Förderung durch HessenInvestFilm.
„Ein Kompliment für das Filmland Hessen“
Staatsminister Corts erfreut über Oscar-Nominierung des Films „Die Fälscher“ /
Förderung durch Hessen Invest Film
Als Kompliment für das Filmland Hessen hat der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, die Oscar-Nominierung des Films „Die Fälscher“ gewertet, der nun mit vier anderen internationalen Filmen in das entscheidende Rennen um die begehrte Auszeichnung für den besten nichtenglischsprachigen Film geht: „Die Fälscher“ wurde 2006 von Hessen Invest Film mit 65.000 Euro gefördert. „Das zeigt das professionelle Gespür hessischer Akteure und Kommissionsmitglieder für erfolgreiche Stoffe und Personen“, sagte der Minister. „Die Fördersumme mag im Verhältnis zu den gesamten Produktionskosten von 4,2 Millionen Euro bescheiden sein; sie dokumentiert freilich eine Stärke des Filmlands Hessen: Das Geld wurde für die visuellen Effekte des Films bei TVT Postproduktion in Frankfurt ausgegeben.“
„Die Fälscher“ ist die authentische Geschichte der größten Falschgeldaktion aller Zeiten. Der Film nach dem Buch „Des Teufels Werkstatt“ des ehemaligen KZ-Häftlings Adolf Burger – Drehbuch und Regie: Stefan Ruzowitzky –, zeigt das Schicksal einer Gruppe von Juden in der Zeit von 1942 bis 1945. Protagonist ist Salomon Sorowitsch, König der Geld-fälscher und charmanter Berufskrimineller aus Überzeugung. Im Konzentrationslager Sachsenhausen werden er und einige seiner Leidensgenossen von den anderen Häftlingen streng abgetrennt. Auf Befehl der höchsten Nazi-Offiziere sollen sie Pfund-Noten und US-Dollar in Milliardenwerten fälschen. Sorowitschs Freund Adolf Burger versucht jedoch, die Arbeit zu sabotieren. Er erkennt: „Wir finanzieren den Nazis mit unseren Blüten den Krieg.“ Burger stellt sich mit seinen Idealen gegen alle anderen, die sich in der Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges mit dem Bösen arrangieren wollen. Im Vordergrund des Dramas steht nicht das Leben im Konzentrationslager, sondern die moralische Frage, ob der Zweck die Mittel heiligt.
11.12.2007 - HessenInvestFilm finanziert vier weitere Projekte mit 1,8 Millionen Euro.
HessenInvestFilm, der FilmFinanzierungsFonds Hessen, hat seit dem Start im Jahr 2006 damit 15 Vorhaben mit mehr als 6,2 Millionen Euro bewilligt
Die Bewertungskommission für HessenInvestFilm, den FilmFinanzierungsFonds Hessen, hat in ihrer jüngsten Sitzung vier weitere Projekte zur Finanzierung empfohlen, für die gut 1,8 Millionen Euro des Fonds reserviert werden. Insgesamt waren neun Vorhaben eingereicht worden. Bei den vier Vorhaben handelt es sich um „The Long Ukimwi Road – 15 Million Dreams“ von Pandora Film (900.000 Euro), „13 Semester“ der Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion GmbH (650.000 Euro), „Mein Kampf“ der Schiwago Film GmbH (200.000 Euro) und „Tunguska Collidoscope“ der Firma halbtotal filmproduktion (62.000 Euro). Seit dem Start von HessenInvestFilm im Juni 2006 wurden von der Kommission damit insgesamt 15 Projekte mit 6.225.500 Euro bewilligt.
HessenInvestFilm ist ein Fonds zur Finanzierung kultureller und kommerziell orientierter Filmprojekte mit einem Gesamtvolumen von 20 Millionen Euro. „Mit dem FilmFinanzierungsFonds haben wir die Rahmenbedingungen für das Filmland Hessen weiter verbessert“, hob der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, heute in Wiesbaden hervor. „Der Film ist nicht nur ein Kulturträger, sondern gleichzeitig auch ein bedeutender Zulieferer für andere in Hessen wichtige Medienbereiche und damit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.“
„The Long Ukimwi Road – 15 Million Dreams“ ist dem Thema Afrika gewidmet und erzählt eine packende Geschichte über die vergessenen Kinder Afrikas. Der Film soll im Rahmen des bilateralen Abkommens zwischen Deutschland und Südafrika entstehen. „13 Semester“ erzählt authentisch und humorvoll, wie der Student Momo ein Studium der Wirtschaftsmathematik in Darmstadt absolviert. Dabei muss er seine Zukunftswünsche immer wieder mit der Realität abgleichen. Dieser Film wird komplett in Hessen gedreht. „Mein Kampf“ erzählt die unglaubliche Geschichte über die Wandlung von Hitler in das Monstrum Hitler: Der kluge und schlitzohrige Buchhändler Schlome Herzl nimmt sich 1910 in Wien des jungen, despotischen, untalentierten Zeichners Hitler an, unterstützt ihn wie ein Vater seinen Sohn und bereitet ihm unbewusst den Weg in die Politik, ein fataler Weg für die Weltgeschichte. Der Film basiert auf George Taboris Theaterstück „Mein Kampf“. „Tunguska Collidoscope“ schließlich ist eine Wissenschaftsdokumentation über die so genannte Tunguska-Katastrophe, die sich 1908 in der sibirischen Taiga ereignete und als bisher größte Explosion in der Menschheitsgeschichte gilt. Über ihre Ursache wird bis heute kontrovers diskutiert.
11.09.2007 - FFF Hessen Invest Film hat die Finanzierung neuer Kinoprojekte bewilligt
FilmFinanzierungsFonds Hessen Invest Film hat auf Empfehlung der zuständigen Kommission am 30.08.2007 die Finanzierung von zwei neuen Kinoprojekten bewilligt. Damit werden die Projekte "Der große Kater" (Neue Bioskop Film München)und "Zweier Ohne" (Lichtblick Film Köln) mit insgesamt 598.500 Euro unterstützt.
Mit der jüngsten Entscheidung der Kommission wurden seit dem Start des FFF Hessen Invest Film bislang 5,4 Millionen Euro für insgesamt 12 Filmprojekte, darunter 9 internationale Koproduktionen, vergeben.
05.06.2007 - FilmFinanzierungsFonds Hessen-Invest Film erfolgreich gestartet!
Zur zweiten Sitzung 2007 der Bewertungskommission Hessen-Invest-Film am 31. Mai 2007 hat die Bewertungskommission 2 Projekte zur Finanzierung empfohlen, für die 1,2 Mio. Euro des Film-FinanzierungsFonds Hessen reserviert werden. Bei den beiden Projekten handelt es sich um „Phantomschmerz“ der Firma Neue Bioskop Film Produktions & Vertriebs GmbH in München (570 T Euro) und um „Johnny Bollywood“ der Daniel Zuta Filmpro-duktion aus Frankfurt (650 T Euro).
"Phantomschmerz" mit Til Schweiger in der Hauptrolle und Matthias Emcke als Regisseur erzählt die faszinierende und spannende Geschichte des Lebemann und Frauenschwarm Marc, der einen Unfall erleidet, der sein ganzes Leben nachhaltig verändert. Mit Hilfe einer jungen Frau entwickelt Marc die Stärke und das Bewusstsein, sich dem Leben neu zu stellen.
Das von Daniel Zuta geplante Projekt „Johnny Bollywood“ ist eine internationale Co-Produktion und erzählt eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen stammen und dort in der Öffentlichkeit stehen. Johnny ist der große Bollywood Star und Charlie die 23. Thronfolgerin in der englischen Monarchie. Johnny kennt zunächst nicht die gesellschaftliche Stellung der attraktiven Touristin Charlie, der er in seinem Heimat Indien begegnet und nach England nachreist.
bald mehr...
01.03.2007 - Hessen-Invest Film Sitzung am 01. März 2007
In der letzten Sitzung der Bewertungskommission am 01. März 2007 finanzierte der FilmFinanzierungsFonds Hessen-Invest Film zwei Projekte mit insgesamt € 680.000. Mit € 500.000 erhielt
"SCHWEITZER" die höchste Summe. Der Film erzählt das Leben und Werk Albert Schweitzers aus der Sicht eines skrupellosen US-Journalisten, der in den Zeiten des Kalten Krieges versucht, das Lebenswerk Schweitzers zu zerstören.
Der Dokumentarfilm
"PLASTIC PLANET" erhielt eine Finanzierung in Höhe von € 180.000. Der Film setzt sich mit dem Plastikwahnsinn auseinander und zeigt die Nachteile von Plastik und der Plastikindustrie auf.
31.01.2007 - Madonnen hat Premiere auf der 57.Berlinale in der Sektion "Internationales Forum des jungen Films".
"Madonnen" hat seine Welt-Premiere auf der diesjährigen Berlinale in der Sektion "Internationales Forum des jungen Films". Die Vorführung findet am 11. Februar 2007 um 18:45 Uhr im Delphi-Filmpalast statt.
Hessen-Invest Film finanziert den Kinofilm mit € 300.000.
Rita ist mit ihrem Säugling nach Belgien geflohen, weil in Deutschland wegen Diebstahls und anderer Delikte nach ihr gefahndet wird. Sie versucht ihren leiblichen Vater zu finden, den sie nie kennen gelernt hat. Dieser lebt jedoch mit Frau und Kindern. Das Auftauchen Ritas führt zu familiären Komplikationen. Sie wird schließlich von der belgischen Polizei verhaftet und nach Deutschland abgeschoben. Dort verbüßt sie eine längere Gefängnisstrafe.
Rita`s andere vier Kinder leben in dieser Zeit bei Rita`s Mutter Isabella. Sie betreibt ein Restaurant und hat wenig Zeit, sich um die Kinder zu kümmern. Fanny, die älteste, muss die Verantwortung für ihre Geschwister übernehmen.
Nach Ritas Entlassung aus dem Gefängnis holt sie ihre Kinder wieder zu sich.
Gegen den Willen ihrer Mutter Isabella. Mit Unterstützung Marcs –eines in Deutschland stationierten US-Soldaten- entwickelt sich fast so etwas wie normales, familiäres Leben. Doch Rita scheint Marcs Gefühlen nicht zu trauen. Sie passen nicht in das Muster ihrer Erfahrungen. Rita nimmt ihr früheres Leben wieder auf. Kontakte zu anderen Männern, kleine Diebstähle mit einer Freundin. Als Marc zurück in die USA versetzt werden soll, geraten für Rita die Dinge aus dem Gleichgewicht.
31.01.2007 - Am 8.2. startet "Die Aufschneider" in den deutschen Kinos.
Die schwarze Ärzte Komödie ist der erste abendfüllende Kinofilm unter der Regie von Carsten Strauch.
Hessen-Invest Film finanziert den Film mit € 225.000.
Die Aufschneider“ kommt am 08. Februar 2007 mit der Rekord-Kopienzahl von 200 Kopien in die deutschen Kinos. Bislang startete kein 3L Film mit einer solch großen Verbreitung..
In der Komödie „Die Aufschneider“, u.a. mit Christoph Maria Herbst („Stromberg“) und Cosma Shiva Hagen („7 Zwerge“) in den Hauptrollen, wird die bizarre Seite der aktuell viel diskutierten Gesundheitsreform als aberwitzige Farce erzählt. „Die Aufschneider“ gilt schon jetzt als das Komödien-Highlight des Jahres 2007.
www.dieaufschneider-derfilm.de
24.01.2007 - Sensationeller Kinoerfolg für "MEIN FÜHRER..."
Sensationeller Kinostart für Dani Levys Komödie MEIN FÜHRER - DIE WIRKLICH WAHRSTE WAHRHEIT ÜBER ADOLF HITLERHessen-Invest Film finanziert den Spielfilm mit
€ 150.000.
Dezember 1944: Der totale Krieg ist so gut wie total verloren. Doch so leicht will Goebbels sich nicht geschlagen geben. Am Neujahrstag soll der Führer mit einer kämpferischen Rede noch einmal die Massen begeistern. Das Ganze hat nur einen Haken: Der Führer kann nicht. Krank und depressiv meidet er die Öffentlichkeit. Nur einer kann jetzt noch helfen: sein ehemaliger Schauspiellehrer Adolf Grünbaum, ein Jude. Goebbels lässt ihn samt seiner Familie aus dem KZ Sachsenhausen in die Reichskanzlei holen. Die Zeit läuft, in nur fünf Tagen muss der Führer in Höchstform sein...
In den Hauptrollen seiner Komödie glänzen Multitalent Helge Schneider in seiner ersten Charakterrolle als Adolf Hitler und der preisgekrönte Schauspieler Ulrich Mühe als Professor Adolf Grünbaum. Mit analytischer Schärfe und erfrischender Respektlosigkeit dringt Levy zum Kern des Phänomens Hitler vor: Er gibt die Nazi-Herrscher dem Gelächter preis und stößt sie so vom Sockel historisch getreuer Dokumentation - im Bewusstsein, dass die Fantasie oft der Wahrheit am nächsten kommt.
www.meinfuehrer-derfilm.deZum Projekt
24.01.2007 - "Die Fälscher" im Wettbewerb der 57. Berlinale
DIE FÄLSCHER wird im Wettbewerb der 57. Internationalen Filmfestspiele Berlin vertreten sein.
Hessen-Invest Film finanziert den Spielfilm "Die Fälscher" mit.
Basierend auf den Erinnerungen eines der letzten lebenden Zeitzeugen hat Regisseur Stefan Ruzowitzky mit DIE FÄLSCHER die dramatischen Ereignisse des ,Unternehmens Bernhard' verfilmt. Ein packendes, noch weitgehend unbekanntes Kapitel der deutschen Geschichte, authentisch und emotional mit einem überzeugenden Darstellerensemble um Karl Markovics (Stockinger), August Diehl (23) und Devid Striesow (Lichter).
Am 15. März 2006 wird DIE FÄLSCHER in die deutschen Kinos kommen.
Die Geschichte: Es war die größte Geldfälschungsaktion aller Zeiten. Über 130 Millionen britische Pfund wurden dabei gedruckt, unter Umständen, die nicht spektakulärer und tragischer hätten sein können. Als in den letzten Kriegsjahren die Lage zunehmend aussichtslos wurde, beschloss die Führung des Deutschen Reichs kurzerhand, die Banknoten der wichtigsten Kriegsgegner selbst herzustellen. Mit den Blüten wollte man die feindliche Wirtschaft überschwemmen und die leeren Kriegskassen füllen. Im KZ Sachsenhausen wurden hierfür unter dem Decknamen ,Unternehmen Bernhard' zwei strikt vom restlichen Lager und der Außenwelt abgeschottete Baracken in eine perfekt ausgestattete Fälscherwerkstatt umgerüstet. Aus anderen Lagern brachte man Häftlinge nach Sachsenhausen, die den Plan umsetzen sollten - professionelle Drucker, preußisch korrekte Bankbeamte und Vorstadt-Handwerker, sie alle machte man zu Mitgliedern des streng geheimen Fälscherkommandos. Sie hatten die Wahl: Kooperierten sie mit dem Feind, bekamen sie die Chance zu überleben - als Gefangene erster Klasse in einem ,goldenen Käfig', ausreichend Essen und eigene Betten inbegriffen. Sabotierten sie, bedeutete dies den sicheren Tod. Für DIE FÄLSCHER ging es somit nicht mehr nur darum, Leib und Leben zu retten, sondern auch das eigene Gewissen...
www.diefaelscher.de