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HessenInvestFilm ist ein Fonds zur Finanzierung kommerzieller Filmprojekte mit einem Volumen von 20 Millionen Euro. Die Investitionsbank Hessen gewährt im Auftrag des Landes Hessen Darlehen für kulturell und ökonomisch attraktive Filmproduktionen.
Aktuelles
30.09.2009 - HessenInvestFilm fördert "Playoff" mit einer Million Euro
|Mit 1 Mio. Euro ging die höchste Förderung an das auf der wahren Geschichte des Basketball-Trainers Ralph Klein beruhende Drama „Playoff“ vom Regisseur Eran Riklis. Der israelische Star-Basketballtrainer kehrt Ende der 70er Jahre in seine Heimatstadt Frankfurt zurück, aus der er mit seiner Mutter vor den Nazis geflohen ist, um die deutsche Nationalmannschaft im Basketball auf Weltniveau zu bringen. Eine deutsch-israelisch-französische Co-Produktion, deutscher Produzent ist EgoliTossell Film. Der Film thematisiert die deutsche Nazi-Vergangenheit gespiegelt im Deutschland der 70er Jahre und lässt die Handlung mit 33 Drehtagen bis auf eine Szene komplett in Frankfurt spielen.
Das zweite, mit 400.000 Euro geförderte Projekt „The Exchange“, erzählt die Geschichte des jungen Wissenschaftlers Oded, der mit seiner Frau ein geregeltes Leben zwischen seiner Universität und einem anonymen Vorort Tel Avivs führt. Die Erfahrung, jenseits des alltäglichen Lebens ein heimlicher Beobachter seines Lebens zu sein, ergreift zunehmend von ihm Besitz. Der israelische Autor und Regisseur Eran Kolirin zählt zu den international gefragtesten jungen Regisseuren, Produzent ist Karl Baumgartner von der Frankfurter Pandora Film.
„Nydenion“ ist ein ungewöhnliches rein hessisches SciFi-Weltraum-Abenteuer-Projekt der Frankfurter Magna Mana FX. Die Herstellungsgeschichte ist noch ungewöhnlicher und voller persönlichem Engagement einiger hessischer Filmfans, die vor 20 Jahren die Idee zu diesem Projekt hatten. Es wurden Entwürfe von Raumschiffen, Kulissen, Kostümen und Props angefertigt und in der Freizeit in einer Lagerhalle mit selbstkonstruierten Dollys/Kamerakran auf Digital Video gedreht. Um den Film auf international vermarktbarem Niveau fertig stellen zu können, fördert HessenInvest die Postproduktion und Effektbearbeitung mit 184.000 Euro.
Neben diesen drei Spielfilmprojekten wurden drei Dokumentarfilmprojekte zur Finanzierung empfohlen:
Wegen Tötungsdelikten Verurteilte und die Hinterbliebenen ihrer Opfer suchen in „Beyond Punishment“ eine neue Ebene der Auseinandersetzung zu den Themen Schuld und Sühne über die Grenzen der staatlichen Strafjustiz in den USA, Deutschland und Norwegen hinweg. Das Thema wird für Deutschland anhand einer hessischen JVA und hessischer Protagonisten dargestellt. Hubertus Siegert produziert den mit 150.000 Euro geförderten Film.
„Harmony“ ist ein Dokumentarfilm über den bewussten Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten und deren Aufbewahrung für künftige Generationen. Regie führt der renommierte amerikanische Filmemacher Stuart Sender, der gemeinsam mit der Frankfurter U5 Filmproduktion die Oskar nominierte Dokumentation „Prisoner of Paradise“ produziert haben. In „Harmony“ soll Prince Charles als Protagonist mit sei-nem Bekanntheitsgrad für eine weltweite Aufmerksamkeit beitragen. HessenInvestFilm unterstützt die Dokumentation mit 275.000 Euro. Neben Dreharbeiten in Toronto, Britisch Columbia, New Orleans, Washington DC und Jamaica wird in Nordhessen gedreht.
Eine Förderung von 430.000 Euro erhält „Hopper’s Trip“ von dem in Hessen ansässigen Regisseur und Produzent Hermann Vaske, der zusammen mit Schauspiellegende, Fotograf und Kunstkenner Dennis Hopper eine Reise durch herausragende europäische Museen und Sammlungen, vom Museum Ludwig in Köln über MMK und documenta in Hessen bis zum Stedelijk in Amsterdam, dem Centre Pompidou und dem Guggenheim in Bilbao unternimmt. „Hopper’s Trip“ ist eine ungewöhnliche Kunstdokumentation mit dem berühmten Presenter Dennis Hopper.
Insgesamt lagen der Kommission siebzehn Projektanträge vor. Seit dem Start im Jahr 2006 hat HessenInvestFilm damit insgesamt 41 Vorhaben mit über achtzehn Millionen Euro bewilligt.
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03.07.2009 - Förderung für die 3D-Filme "Cold Storage" und "The Gate 3D"
Die Bewertungskommission für HessenInvestFilm hat in ihrer jüngsten Sitzung fünf Projekte zur Finanzierung mit insgesamt 2,5 Millionen Euro empfohlen.
Mit 850.000 Euro ging die höchste Förderung an „The Gate 3D“, eine Neuverfilmung des Fantasy-Klassikers aus den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts in modernster digitaler 3D-Technik und mit hohem Visual Effects-Aufwand. Deutscher Produzent ist MMC Independent. Das Projekt entsteht im Rahmen der Förderkooperation mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg; die Visual Effects werden länderübergreifend produziert. Dabei entsteht in Hessen die Animation der von H.R. Giger entwickelten Fantasy-Kreaturen, die aus einer anderen Welt durch das titelgebende Tor ins Diesseits gelangen und zwei Teenager und ihre Freunde in Angst und Schrecken versetzen.
Der Musikfilm „HipHop Express” von enigma film wird mit 650.000 Euro gefördert. Der begeisterte HipHop-Fan Marvin, gespielt von Jimi Blue Ochsenknecht, will seinen großen Idolen nacheifern und beweist gegen alle widrigen Umstände, dass er in seinem Herzen ein echter Rapper ist.
Einen ungewöhnlichen Blick auf die Stadt Frankfurt und ihre Bankenwelt wirft der Regisseur Christoph Hochhäusler in dem Liebesdrama „Unter dir die Stadt“. Die Produktion der Kölner Heimatfilm wird mit 500.000 Euro gefördert. Für die Hauptrollen haben Nicolette Krebitz und Robert Hunger-Bühler zugesagt.
„The loneliest planet“ der Berliner Flying Moon entführt auf eine abenteuerliche Bergwanderung durch Georgien, die für ein junges amerikanisches Paar zur Bewährungsprobe ihrer Beziehung wird. Den männlichen Hauptpart übernimmt Weltstar Gael García Bernal. Der Film von Julia Loktev erhielt eine Förderzusage über 250.000 Euro.
Am letzten Tag des geteilten Deutschlands spielt der Mystery-Thriller „Cold Storage“, der in 3D produziert wird. In einem verschlossenen Bunker stößt eine Gruppe auf Beweise von medizinischen Experimenten im Kalten Krieg, die nicht ohne Folgen geblieben sind. Die Frankfurter MagnaManaProduction versammelt bei diesem Projekt erneut ihr Erfolgsteam des Emmy Award prämierten Films „Das Leben geht weiter”, darunter den Briten Mark Cairns als Autor und Regisseur. Die Fördersumme beträgt 250.000 Euro.
Insgesamt lagen der Kommission zwölf Projektanträge vor. Seit dem Start im Jahr 2006 hat HessenInvestFilm damit insgesamt 35 Vorhaben mit mehr als 16 Millionen Euro bewilligt.
28.04.2009 - Hessische Premiere von "Phantomschmerz"
Große Teile des bewegenden Radfahrer-Dramas mit dem gebürtigen Gießener Til Schweiger in der Hauptrolle wurden 2007 in Frankfurt gedreht. Der Film startet am 30. April bundesweit in den deutschen Kinos.
02.04.2009 - Förderung für "Anatolische Liebesbriefe" und "Beate Klarsfeld"
Mit 600.000 Euro ging die höchste Förderung an die mit märchenhaftem Ton erzählte Gastarbeitergeschichte „Anatolische Liebesbriefe“ von Produzent und Regisseur Yilmaz Arslan. Dank des tatkräftigen Beistands eines sprechenden Esels und zweier schlagfertiger Gartenzwerge gelingt es dem armen Tagelöhner Hasan gegen alle Widerstände die angebetete Tochter eines reichen Grundbesitzers für sich zu gewinnen. Für den Film wird in Hessen mittels modernster Animationssoftware die realitätsgetreue Gesichtsanimation von Hasans ungewöhnlichen Mitstreitern auf höchstem Niveau produziert. Das Projekt entsteht im Rahmen der Förderkooperation mit der MFG Baden-Württemberg.
Mit ihrer Ohrfeige für den damaligen Bundeskanzler Kiesinger wurde die mit dem Holocaust-Überlebenden Serge Klarsfeld verheiratete Deutsche Beate Klarsfeld 1968 schlagartig weltweit bekannt. Der Kinodokumentarfilm „Der Liebe wegen – Beate Klarsfeld“ beleuchtet die Bedeutung dieser Tat und deren Hintergründe und thematisiert die Jagd von Beate und Serge Klarsfeld nach Naziverbrechern wie Klaus Barbie. Das Projekt der Frankfurter Filmemacherin und Produzentin Hanna Laura Klar wird mit 100.500 Euro gefördert.
Insgesamt lagen der Kommission elf Projektanträge vor. Seit dem Start im Jahr 2006 hat HessenInvestFilm damit insgesamt 29 Vorhaben mit über 13 Millionen Euro bewilligt.
02.12.2008 - Fördertermine 2009
Die Kommission tagt am 26.3., 25.6., 24.9. und 10.12.2009.
Die Einreichtermine sind: 12.2., 15.5., 14.8. und 5.11.2009.
Wenn Sie an einer Antragstellung interessiert sind, vereinbaren Sie bitte ein Gespräch mit Polia Bauer (069 – 133 850 7813) oder Dr. Ursula Vossen (069 – 133 850 7825).
02.12.2008 - HessenInvestFilm fördert "Max Schmeling" mit Henry Maske
Mit 650.000 Euro ging die höchste Förderung an die Filmbiographie „Max Schmeling“. In seiner ersten Kino-Hauptrolle stellt Henry Maske unter der Regie von Uwe Boll die deutsche Boxlegende dar. Im Mittelpunkt stehen Schmelings große sportlichen Erfolge, aber auch seine Niederlage im zweiten Kampf gegen Joe Louis sowie seine Kontakte zu hochrangigen Nazis, aber auch sein Einsatz für verfolgte Juden. Den Film, der u.a. in Hessen gedreht wird, co-produziert Wolfgang Herold mit Herold Productions.
Das zweite, mit 450.000 Euro geförderte Biopic „Sushi in Suhl“ fokussiert die 60er Jahre im real existierenden Sozialismus und widmet sich dem legendären Thüringer Gastwirt Rolf Anschütz und seinem weltbekannten einzigen Japan-Restaurant der DDR. Regie bei der Tragikomödie mit Uwe Steimle in der Hauptrolle führt Nachwuchsregisseur Matthias Kiefersauer, Produzent ist Carl Schmitt von der Frankfurter StarCrest Media. Gedreht wird in Thüringen, Hessen und Japan.
Einen realitätsnahen Ausblick auf die Welt von Morgen zwischen Globalisierung, Klimawandel und neuen Formen des Terrorismus entwirft Autor und Regisseur Lars Kraume in „Die kommenden Tage“. In den Hauptrollen spielen Bernadette Heerwagen, Daniel Brühl und August Diehl. Die Berliner Badlands Film produziert den mit 450.000 Euro geförderten Film, der u.a. in Frankfurt und im Hochtaunus gedreht wird.
Mit aktuellen gesellschaftlichen Themen wie Migration, Islam und dem Miteinander unterschiedlicher Kulturen und Religionen beschäftigt sich ebenfalls der Multipersonenfilm „Die Himmelsleiter“ des deutsch-afghanischen Regisseurs Burhan Qurbani. Das Kinodebüt des Absolventen der Filmakademie Baden-Württemberg wird mit 70.000 Euro gefördert.
Neben diesen vier Spielfilmprojekten wurden zwei Dokumentarfilmprojekte zur Finanzierung empfohlen: In „Die Wahrheit über Dracula“ folgt Regisseur Stanislaw Mucha im heutigen Rumänien den Spuren des berühmtesten Blutsaugers der Welt. HessenInvestFilm unterstützt die von der Frankfurter U5 produzierte Dokumentation mit 100.000 Euro.
Eine Förderung in Höhe von 70.000 Euro erhält „La Bohème – ein böhmisches Dorf?“ von Maria Böhm und Pavel Schnabel. Ausgehend von Puccinis berühmter gleichnamiger Oper, spürt die Dokumentation dem Zusammenhang zwischen den unkonventionellen Lebenskünstler und Böhmen nach und lässt Protagonisten einstiger und neuer Bohème zu Wort kommen.
Insgesamt lagen der Kommission elf Projektanträge vor. Seit dem Start im Jahr 2006 hat HessenInvestFilm damit insgesamt 27 Vorhaben mit über zwölf Millionen Euro bewilligt.
02.09.2008 - HessenInvestFilm fördert Hildegard von Bingen
Bei dem bewilligten Filmvorhaben handelt es sich um die historische Filmbiographie „Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen“, deren Herstellung mit max. 200.000 Euro gefördert wird. Der Film, zu dem Regisseurin Margarethe von Trotta auch das Drehbuch geschrieben hat, erzählt die Lebensgeschichte der Visionärin, Komponistin und heilkundigen Benediktinerin Hildegard von Bingen, ihren Aufstieg zu einer der bedeutendsten Frauen des Mittelalters und ihren Kampf um eine eigenständige Position innerhalb ihres Ordens. Mit Barbara Sukowa, Joachim Król, Alexander Held und Shooting-Star Hannah Herzsprung steht eine prominente Besetzung vor der Kamera von Axel Block. Produzent ist Markus Zimmer von der Münchner Clasart Film- und Fernsehproduktionsgesellschaft. Die Drehtage in Hessen finden in und um das Kloster Lorsch statt.
Insgesamt lagen der Kommission drei Projektanträge vor. Seit dem Start im Jahr 2006 hat HessenInvestFilm damit insgesamt 21 Vorhaben mit über 10 Millionen Euro bewilligt.
29.05.2008 - HessenInvestFilm finanziert den "Sandmann"
Die Bewertungskommission für HessenInvestFilm hat in ihrer jüngsten Sitzung ein Projekt zur Finanzierung empfohlen. Bei dem bewilligten Filmvorhaben handelt es sich um den Kino-Animationsfilm „Der Sandmann und der verlorene Traumsand“, dessen Herstellung mit max. 700.000 Euro gefördert wird. Federführender Produzent ist die Frankfurter Firma scopas medien AG. Der in Stop-Motion-Technik animierte Film erzählt die Geschichte eines kleinen Jungen, der an der Seite des aus dem Fernsehen bekannten Sandmanns die Träume der Menschen rettet.
Insgesamt lagen der Kommission sieben Projektanträge vor. Seit dem Start im Jahr 2006 hat HessenInvestFilm damit 20 Vorhaben mit über 10 Millionen Euro bewilligt.
04.03.2008 - HessenInvestFilm finanziert zwei Projekte mit 1.450.000 Euro.
Die Bewertungskommission für HessenInvestFilm, den FilmFinanzierungsFonds Hessen, hat in ihrer jüngsten Sitzung zwei weitere Projekte zur Finanzierung empfohlen, für die 1,45 Millionen Euro des Fonds reserviert werden. Insgesamt waren sechs Vorhaben eingereicht worden. Bei den zwei bewilligten Projekten handelt es sich um den TV-Serienformat „Geld macht Liebe“ von Tivoli Film (650.000 Euro) und den Spielfilm „Die 5 glorreichen Sieben“ von Falcom Media (800.000).
HessenInvestFilm, der FilmFinanzierungsFonds Hessen, hat seit dem Start im Jahr 2006 damit 19 Vorhaben mit mehr als 9,4 Millionen Euro bewilligt.
25.02.2008 - Oscar für "Die Fälscher"
Auslands-Oscar für "Die Fälscher"
Die österreich-deutsche Koproduktion "Die Fälscher" mit HessenInvestFilm-Beteiligung hat den Oscar als bester fremdsprachiger Film gewonnen.
HessenInvestFilm beglückwünscht den österreichischen Regisseur Stefan Ruzowitzky und sein Team zum Gewinn des international begehrtesten Filmpreises.
Zur 80. Oscar-Verleihung hatten 63 Länder einen Film eingereicht. HessenInvestFilm hat den Film gefördert und die Fördersumme wurde für die Postproduktion bei tvt in Frankfurt ausgegeben.
Für das Land Hessen und die wirtschaftliche Filmförderung HessenInvestFilm ist diese großartige Ehrung ein Grund mehr, auch weiterhin qualitativ gute Kinofilme zu fördern.
In dem Film geht es um eine Gruppe von KZ-Häftlingen, die während der nationalsozialistischen Diktatur im Gefangenenlager Sachsenhausen für die Nazis ausländische Währungen fälschen sollen. Zu den Darstellern des Films zählen Karl Markovics, August Diehl, Devid Striesow und Marie Bäumer.
"Die Fälscher" ist eine Koproduktion von Aichholzer Film mit Magnolia Filmproduktion, Studio Babelsberg Motion Pictures und ZDF. Gefördert wurde der Film durch HessenInvestFilm, Medienboard Berlin-Brandenburg, FFA und Filmförderung Hamburg.
Die Fälscher" war bereits offizieller Wettbewerbsbeitrag der 57. Internationalen Filmfestspiele Berlin 2007 und war in 7 Kategorien für den Deutschen Filmpreis 2007 nominiert.
Devid Striesow erhielt den Deutschen Filmpreis als „Bester Nebendarsteller“. Der Film wurde anschließend in mehr als 60 Länder verkauft.
25.01.2008 - Oscar-Nominierung des Films "Die Faelscher". Förderung durch HessenInvestFilm.
„Ein Kompliment für das Filmland Hessen“
Staatsminister Corts erfreut über Oscar-Nominierung des Films „Die Fälscher“ /
Förderung durch Hessen Invest Film
Als Kompliment für das Filmland Hessen hat der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, die Oscar-Nominierung des Films „Die Fälscher“ gewertet, der nun mit vier anderen internationalen Filmen in das entscheidende Rennen um die begehrte Auszeichnung für den besten nichtenglischsprachigen Film geht: „Die Fälscher“ wurde 2006 von Hessen Invest Film mit 65.000 Euro gefördert. „Das zeigt das professionelle Gespür hessischer Akteure und Kommissionsmitglieder für erfolgreiche Stoffe und Personen“, sagte der Minister. „Die Fördersumme mag im Verhältnis zu den gesamten Produktionskosten von 4,2 Millionen Euro bescheiden sein; sie dokumentiert freilich eine Stärke des Filmlands Hessen: Das Geld wurde für die visuellen Effekte des Films bei TVT Postproduktion in Frankfurt ausgegeben.“
„Die Fälscher“ ist die authentische Geschichte der größten Falschgeldaktion aller Zeiten. Der Film nach dem Buch „Des Teufels Werkstatt“ des ehemaligen KZ-Häftlings Adolf Burger – Drehbuch und Regie: Stefan Ruzowitzky –, zeigt das Schicksal einer Gruppe von Juden in der Zeit von 1942 bis 1945. Protagonist ist Salomon Sorowitsch, König der Geld-fälscher und charmanter Berufskrimineller aus Überzeugung. Im Konzentrationslager Sachsenhausen werden er und einige seiner Leidensgenossen von den anderen Häftlingen streng abgetrennt. Auf Befehl der höchsten Nazi-Offiziere sollen sie Pfund-Noten und US-Dollar in Milliardenwerten fälschen. Sorowitschs Freund Adolf Burger versucht jedoch, die Arbeit zu sabotieren. Er erkennt: „Wir finanzieren den Nazis mit unseren Blüten den Krieg.“ Burger stellt sich mit seinen Idealen gegen alle anderen, die sich in der Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges mit dem Bösen arrangieren wollen. Im Vordergrund des Dramas steht nicht das Leben im Konzentrationslager, sondern die moralische Frage, ob der Zweck die Mittel heiligt.
11.12.2007 - HessenInvestFilm finanziert vier weitere Projekte mit 1,8 Millionen Euro.
HessenInvestFilm, der FilmFinanzierungsFonds Hessen, hat seit dem Start im Jahr 2006 damit 15 Vorhaben mit mehr als 6,2 Millionen Euro bewilligt
Die Bewertungskommission für HessenInvestFilm, den FilmFinanzierungsFonds Hessen, hat in ihrer jüngsten Sitzung vier weitere Projekte zur Finanzierung empfohlen, für die gut 1,8 Millionen Euro des Fonds reserviert werden. Insgesamt waren neun Vorhaben eingereicht worden. Bei den vier Vorhaben handelt es sich um „The Long Ukimwi Road – 15 Million Dreams“ von Pandora Film (900.000 Euro), „13 Semester“ der Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion GmbH (650.000 Euro), „Mein Kampf“ der Schiwago Film GmbH (200.000 Euro) und „Tunguska Collidoscope“ der Firma halbtotal filmproduktion (62.000 Euro). Seit dem Start von HessenInvestFilm im Juni 2006 wurden von der Kommission damit insgesamt 15 Projekte mit 6.225.500 Euro bewilligt.
HessenInvestFilm ist ein Fonds zur Finanzierung kultureller und kommerziell orientierter Filmprojekte mit einem Gesamtvolumen von 20 Millionen Euro. „Mit dem FilmFinanzierungsFonds haben wir die Rahmenbedingungen für das Filmland Hessen weiter verbessert“, hob der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, heute in Wiesbaden hervor. „Der Film ist nicht nur ein Kulturträger, sondern gleichzeitig auch ein bedeutender Zulieferer für andere in Hessen wichtige Medienbereiche und damit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.“
„The Long Ukimwi Road – 15 Million Dreams“ ist dem Thema Afrika gewidmet und erzählt eine packende Geschichte über die vergessenen Kinder Afrikas. Der Film soll im Rahmen des bilateralen Abkommens zwischen Deutschland und Südafrika entstehen. „13 Semester“ erzählt authentisch und humorvoll, wie der Student Momo ein Studium der Wirtschaftsmathematik in Darmstadt absolviert. Dabei muss er seine Zukunftswünsche immer wieder mit der Realität abgleichen. Dieser Film wird komplett in Hessen gedreht. „Mein Kampf“ erzählt die unglaubliche Geschichte über die Wandlung von Hitler in das Monstrum Hitler: Der kluge und schlitzohrige Buchhändler Schlome Herzl nimmt sich 1910 in Wien des jungen, despotischen, untalentierten Zeichners Hitler an, unterstützt ihn wie ein Vater seinen Sohn und bereitet ihm unbewusst den Weg in die Politik, ein fataler Weg für die Weltgeschichte. Der Film basiert auf George Taboris Theaterstück „Mein Kampf“. „Tunguska Collidoscope“ schließlich ist eine Wissenschaftsdokumentation über die so genannte Tunguska-Katastrophe, die sich 1908 in der sibirischen Taiga ereignete und als bisher größte Explosion in der Menschheitsgeschichte gilt. Über ihre Ursache wird bis heute kontrovers diskutiert.
11.09.2007 - FFF Hessen Invest Film hat die Finanzierung neuer Kinoprojekte bewilligt
FilmFinanzierungsFonds Hessen Invest Film hat auf Empfehlung der zuständigen Kommission am 30.08.2007 die Finanzierung von zwei neuen Kinoprojekten bewilligt. Damit werden die Projekte "Der große Kater" (Neue Bioskop Film München)und "Zweier Ohne" (Lichtblick Film Köln) mit insgesamt 598.500 Euro unterstützt.
Mit der jüngsten Entscheidung der Kommission wurden seit dem Start des FFF Hessen Invest Film bislang 5,4 Millionen Euro für insgesamt 12 Filmprojekte, darunter 9 internationale Koproduktionen, vergeben.
05.06.2007 - FilmFinanzierungsFonds Hessen-Invest Film erfolgreich gestartet!
Zur zweiten Sitzung 2007 der Bewertungskommission Hessen-Invest-Film am 31. Mai 2007 hat die Bewertungskommission 2 Projekte zur Finanzierung empfohlen, für die 1,2 Mio. Euro des Film-FinanzierungsFonds Hessen reserviert werden. Bei den beiden Projekten handelt es sich um „Phantomschmerz“ der Firma Neue Bioskop Film Produktions & Vertriebs GmbH in München (570 T Euro) und um „Johnny Bollywood“ der Daniel Zuta Filmpro-duktion aus Frankfurt (650 T Euro).
"Phantomschmerz" mit Til Schweiger in der Hauptrolle und Matthias Emcke als Regisseur erzählt die faszinierende und spannende Geschichte des Lebemann und Frauenschwarm Marc, der einen Unfall erleidet, der sein ganzes Leben nachhaltig verändert. Mit Hilfe einer jungen Frau entwickelt Marc die Stärke und das Bewusstsein, sich dem Leben neu zu stellen.
Das von Daniel Zuta geplante Projekt „Johnny Bollywood“ ist eine internationale Co-Produktion und erzählt eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen stammen und dort in der Öffentlichkeit stehen. Johnny ist der große Bollywood Star und Charlie die 23. Thronfolgerin in der englischen Monarchie. Johnny kennt zunächst nicht die gesellschaftliche Stellung der attraktiven Touristin Charlie, der er in seinem Heimat Indien begegnet und nach England nachreist.
bald mehr...
01.03.2007 - Hessen-Invest Film Sitzung am 01. März 2007
In der letzten Sitzung der Bewertungskommission am 01. März 2007 finanzierte der FilmFinanzierungsFonds Hessen-Invest Film zwei Projekte mit insgesamt € 680.000. Mit € 500.000 erhielt
"SCHWEITZER" die höchste Summe. Der Film erzählt das Leben und Werk Albert Schweitzers aus der Sicht eines skrupellosen US-Journalisten, der in den Zeiten des Kalten Krieges versucht, das Lebenswerk Schweitzers zu zerstören.
Der Dokumentarfilm
"PLASTIC PLANET" erhielt eine Finanzierung in Höhe von € 180.000. Der Film setzt sich mit dem Plastikwahnsinn auseinander und zeigt die Nachteile von Plastik und der Plastikindustrie auf.
31.01.2007 - Madonnen hat Premiere auf der 57.Berlinale in der Sektion "Internationales Forum des jungen Films".
"Madonnen" hat seine Welt-Premiere auf der diesjährigen Berlinale in der Sektion "Internationales Forum des jungen Films". Die Vorführung findet am 11. Februar 2007 um 18:45 Uhr im Delphi-Filmpalast statt.
Hessen-Invest Film finanziert den Kinofilm mit € 300.000.
Rita ist mit ihrem Säugling nach Belgien geflohen, weil in Deutschland wegen Diebstahls und anderer Delikte nach ihr gefahndet wird. Sie versucht ihren leiblichen Vater zu finden, den sie nie kennen gelernt hat. Dieser lebt jedoch mit Frau und Kindern. Das Auftauchen Ritas führt zu familiären Komplikationen. Sie wird schließlich von der belgischen Polizei verhaftet und nach Deutschland abgeschoben. Dort verbüßt sie eine längere Gefängnisstrafe.
Rita`s andere vier Kinder leben in dieser Zeit bei Rita`s Mutter Isabella. Sie betreibt ein Restaurant und hat wenig Zeit, sich um die Kinder zu kümmern. Fanny, die älteste, muss die Verantwortung für ihre Geschwister übernehmen.
Nach Ritas Entlassung aus dem Gefängnis holt sie ihre Kinder wieder zu sich.
Gegen den Willen ihrer Mutter Isabella. Mit Unterstützung Marcs –eines in Deutschland stationierten US-Soldaten- entwickelt sich fast so etwas wie normales, familiäres Leben. Doch Rita scheint Marcs Gefühlen nicht zu trauen. Sie passen nicht in das Muster ihrer Erfahrungen. Rita nimmt ihr früheres Leben wieder auf. Kontakte zu anderen Männern, kleine Diebstähle mit einer Freundin. Als Marc zurück in die USA versetzt werden soll, geraten für Rita die Dinge aus dem Gleichgewicht.
31.01.2007 - Am 8.2. startet "Die Aufschneider" in den deutschen Kinos.
Die schwarze Ärzte Komödie ist der erste abendfüllende Kinofilm unter der Regie von Carsten Strauch.
Hessen-Invest Film finanziert den Film mit € 225.000.
Die Aufschneider“ kommt am 08. Februar 2007 mit der Rekord-Kopienzahl von 200 Kopien in die deutschen Kinos. Bislang startete kein 3L Film mit einer solch großen Verbreitung..
In der Komödie „Die Aufschneider“, u.a. mit Christoph Maria Herbst („Stromberg“) und Cosma Shiva Hagen („7 Zwerge“) in den Hauptrollen, wird die bizarre Seite der aktuell viel diskutierten Gesundheitsreform als aberwitzige Farce erzählt. „Die Aufschneider“ gilt schon jetzt als das Komödien-Highlight des Jahres 2007.
www.dieaufschneider-derfilm.de
24.01.2007 - Sensationeller Kinoerfolg für "MEIN FÜHRER..."
Sensationeller Kinostart für Dani Levys Komödie MEIN FÜHRER - DIE WIRKLICH WAHRSTE WAHRHEIT ÜBER ADOLF HITLERHessen-Invest Film finanziert den Spielfilm mit
€ 150.000.
Dezember 1944: Der totale Krieg ist so gut wie total verloren. Doch so leicht will Goebbels sich nicht geschlagen geben. Am Neujahrstag soll der Führer mit einer kämpferischen Rede noch einmal die Massen begeistern. Das Ganze hat nur einen Haken: Der Führer kann nicht. Krank und depressiv meidet er die Öffentlichkeit. Nur einer kann jetzt noch helfen: sein ehemaliger Schauspiellehrer Adolf Grünbaum, ein Jude. Goebbels lässt ihn samt seiner Familie aus dem KZ Sachsenhausen in die Reichskanzlei holen. Die Zeit läuft, in nur fünf Tagen muss der Führer in Höchstform sein...
In den Hauptrollen seiner Komödie glänzen Multitalent Helge Schneider in seiner ersten Charakterrolle als Adolf Hitler und der preisgekrönte Schauspieler Ulrich Mühe als Professor Adolf Grünbaum. Mit analytischer Schärfe und erfrischender Respektlosigkeit dringt Levy zum Kern des Phänomens Hitler vor: Er gibt die Nazi-Herrscher dem Gelächter preis und stößt sie so vom Sockel historisch getreuer Dokumentation - im Bewusstsein, dass die Fantasie oft der Wahrheit am nächsten kommt.
www.meinfuehrer-derfilm.deZum Projekt
24.01.2007 - "Die Fälscher" im Wettbewerb der 57. Berlinale
DIE FÄLSCHER wird im Wettbewerb der 57. Internationalen Filmfestspiele Berlin vertreten sein.
Hessen-Invest Film finanziert den Spielfilm "Die Fälscher" mit.
Basierend auf den Erinnerungen eines der letzten lebenden Zeitzeugen hat Regisseur Stefan Ruzowitzky mit DIE FÄLSCHER die dramatischen Ereignisse des ,Unternehmens Bernhard' verfilmt. Ein packendes, noch weitgehend unbekanntes Kapitel der deutschen Geschichte, authentisch und emotional mit einem überzeugenden Darstellerensemble um Karl Markovics (Stockinger), August Diehl (23) und Devid Striesow (Lichter).
Am 15. März 2006 wird DIE FÄLSCHER in die deutschen Kinos kommen.
Die Geschichte: Es war die größte Geldfälschungsaktion aller Zeiten. Über 130 Millionen britische Pfund wurden dabei gedruckt, unter Umständen, die nicht spektakulärer und tragischer hätten sein können. Als in den letzten Kriegsjahren die Lage zunehmend aussichtslos wurde, beschloss die Führung des Deutschen Reichs kurzerhand, die Banknoten der wichtigsten Kriegsgegner selbst herzustellen. Mit den Blüten wollte man die feindliche Wirtschaft überschwemmen und die leeren Kriegskassen füllen. Im KZ Sachsenhausen wurden hierfür unter dem Decknamen ,Unternehmen Bernhard' zwei strikt vom restlichen Lager und der Außenwelt abgeschottete Baracken in eine perfekt ausgestattete Fälscherwerkstatt umgerüstet. Aus anderen Lagern brachte man Häftlinge nach Sachsenhausen, die den Plan umsetzen sollten - professionelle Drucker, preußisch korrekte Bankbeamte und Vorstadt-Handwerker, sie alle machte man zu Mitgliedern des streng geheimen Fälscherkommandos. Sie hatten die Wahl: Kooperierten sie mit dem Feind, bekamen sie die Chance zu überleben - als Gefangene erster Klasse in einem ,goldenen Käfig', ausreichend Essen und eigene Betten inbegriffen. Sabotierten sie, bedeutete dies den sicheren Tod. Für DIE FÄLSCHER ging es somit nicht mehr nur darum, Leib und Leben zu retten, sondern auch das eigene Gewissen...
www.diefaelscher.de